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Dortmund: Mehr Beratung für Zugewanderte im Viertel

119.362 Kontakte verzeichnete „lokal willkommen“ von Oktober 2016 bis März 2026. Nach Angaben der Stadt Dortmund erreichten die Teams in diesem Zeitraum 6.897 Haushalte mit insgesamt 21.438 Menschen. Die Zahlen zeigen, wie häufig das Angebot genutzt wurde. Sie sagen aber nicht, wie viele Anliegen gelöst wurden oder wie viele Personen mehrfach Kontakt aufnahmen.

Für neu zugewanderte Menschen ist „lokal willkommen“ eine Anlaufstelle in ihrem Wohnumfeld. Dort können sie persönliche Beratung erhalten und Unterstützung bei der Suche nach passenden Angeboten und Ansprechpersonen bekommen.

Sieben Büros für zwölf Dortmunder Stadtbezirke

Das erste Büro öffnete im Oktober 2016. Bis 2020 baute die Stadt das Angebot auf sieben Standorte aus, die heute alle zwölf Stadtbezirke abdecken. Die Beratung soll damit in den Quartieren erreichbar sein, in denen die Menschen leben.

Die Teams arbeiten mit Vereinen, Initiativen, Ehrenamtlichen, sozialen Diensten und städtischen Stellen zusammen. Neben vertraulichen Gesprächen gehören Begegnungsangebote zur Arbeit: Sie schaffen Gelegenheiten, andere Menschen im Stadtteil kennenzulernen und sich dort einzubringen.

Seit Juni 2024 unterstützt die Europäische Union das Angebot über den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds. Mit zusätzlichen Mitarbeitenden wurden kleinere Anlaufstellen in den Quartieren aufgebaut. Zugleich konnten die Teams die offenen Sprechstunden an den Hauptstandorten fortführen und ausweiten. Persönliche Beratungstermine sind ebenfalls möglich. Konkrete Adressen und Sprechzeiten nennt die vorliegende Mitteilung nicht.

Dortmund: Mehr Beratung für Zugewanderte im Viertel

Zwischen-Evaluation beschreibt Nutzen der zusätzlichen Stellen

Nach Darstellung der Stadt kommt die Zwischen-Evaluation zu dem Ergebnis, dass die zusätzlichen Stellen eine gezieltere Unterstützung in den Quartieren ermöglichen. Die engere Zusammenarbeit vor Ort half den Teams demnach auch, fehlende Angebote zu erkennen. Daraus entstanden unter anderem weitere Sprachkurse, Hilfen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt sowie Informations- und Begegnungsveranstaltungen.

Die Evaluation wird in der Mitteilung zusammengefasst; Angaben zur Untersuchungsmethode oder zu messbaren Integrationsergebnissen enthält sie nicht. Die Reichweite des Dienstes und die Bewertung seiner Wirkung sollten deshalb getrennt betrachtet werden.

Die Finanzierung aus EU- und städtischen Mitteln läuft bis zum 31. Mai 2027. Für die Zeit danach ist laut Stadt noch keine feste Finanzierung gesichert. Sozialdezernentin Frauke Füsers verweist zugleich auf eine steigende Zahl von Menschen, die sich an die Büros wenden. Der Rat erhält den Sachstandsbericht zur Zwischen-Evaluation und zum Ausbau des Angebots zur Kenntnis.

EuroSuc-Redaktion · Grundlage: Mitteilung der Stadt Dortmund; Reichweitenzahlen bis März 2026.

Quelle: City of Dortmund Press Releases

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