Buntes Klettergerüst auf einem Spielplatz unter strahlend blauem Himmel in Düsseldorf.

Düsseldorfs ältere Kinder bekommen mehr Platz zum Klettern

Von der EuroSuc-Redaktion

Am Sermer Weg in Düsseldorf-Lichtenbroich haben die Arbeiten zur Umgestaltung des Kinderspielplatzes begonnen. Die rund 7.300 Quadratmeter große Anlage soll vor allem für ältere Kinder abwechslungsreicher werden. Herzstück ist ein Klettergerät, das Elemente aus Ninja-Parcours, Calisthenics und Fitness verbindet.

Der Umbau soll im Herbst 2026 abgeschlossen sein. Der bestehende Rutschenturm bleibt erhalten, während der angrenzende Bolzplatz erst in einer späteren, eigenständigen Bauphase saniert wird. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Düsseldorf hervor.

Projektdetail Geplanter Stand
Standort Sermer Weg, Lichtenbroich
Größe des Spielplatzes rund 7.300 Quadratmeter
Kosten voraussichtlich 150.000 Euro
Abschluss des Spielplatzumbaus Herbst 2026
Sanierung des Bolzplatzes ab Anfang 2027

Ninja-Parcours erweitert das Angebot für ältere Kinder

Die neue Kletterkombination soll mehrere Bewegungsformen verbinden. Kinder können dort klettern, balancieren und Parcours-Elemente ausprobieren. Hinzu kommen ein Balancierseil sowie ein Zweierreck mit Sprossenwand.

Eine neue Tischtennisplatte ergänzt das Angebot. Damit richtet sich der Umbau gezielt an ältere Kinder und Jugendliche, für die der bisherige Spielbereich nach Einschätzung der Stadt nur wenige attraktive Möglichkeiten bot.

Der vorhandene Rutschenturm wird nicht abgebaut. Er bekommt eine neue farbliche Gestaltung, an der die Kinder ebenfalls beteiligt werden sollen. Ob Teile des Kinderspielplatzes während der Bauzeit weiter genutzt werden können, geht aus der Mitteilung der Stadt nicht hervor.

Junge Bewohner bestimmten die Planung mit

Die Planung begann nicht allein am Schreibtisch. Bereits im Mai 2024 sammelte die Stadt gemeinsam mit der Servicestelle Partizipation Wünsche von Kindern und Jugendlichen. Besonders häufig wurde dabei nach zusätzlichen Klettermöglichkeiten gefragt.

Im März 2025 folgte eine zweite Beteiligungsrunde. Dort stellte die Stadt die konkrete Planung vor; das vorgesehene Kletterspielgerät fand nach ihren Angaben Zustimmung bei den jungen Teilnehmern. Auch die Farbgestaltung des Rutschenturms soll gemeinsam mit Kindern umgesetzt werden.

Düsseldorfs ältere Kinder bekommen mehr Platz zum Klettern

Umweltdezernent Jochen Kral erklärte, die Wünsche und Ideen der jungen Menschen seien bewusst in die Planung eingeflossen. So solle ein Spielplatz entstehen, der zu ihren Bedürfnissen vor Ort passe und Raum für Bewegung sowie gemeinsames Spielen biete.

Schattenplätze, Sitzgelegenheiten und barrierefreier Zugang

Neben den Spielgeräten verändert sich auch die Aufenthaltsqualität am Kinderspielplatz Sermer Weg. Vier neue Schattenbäume sind vorgesehen. Ein überdachter Sitzplatz und eine Jugendbank schaffen zusätzliche Möglichkeiten zum Ausruhen und Treffen.

Die Anlage soll barrierefrei erreichbar werden. Eine rollstuhlgerechte Rampe führt künftig in die Spielfläche, während Holzschnitzel als Fallschutz eingesetzt werden. Nach Angaben der Stadt soll diese Gestaltung Kindern mit Behinderung den Zugang zu den Spielgeräten erleichtern und eine inklusive Nutzung unterstützen.

Der Bolzplatz folgt in einer zweiten Bauphase

Die laufenden Arbeiten betreffen ausschließlich den Kinderspielplatz. Der angrenzende Bolzplatz ist ein separates Vorhaben und soll ab Anfang 2027 im Rahmen des Masterplans Jugend- und Bolzplätze saniert werden.

Geplant sind ein erneuerter Asphaltbelag mit Spielfeldmarkierungen und ein neuer Ballfangzaun. Das Sportangebot soll zwei große Fußballtore umfassen, eines davon mit Basketballkorb, außerdem einen weiteren Basketballkorb und zwei kleinere Fußballtore. Zusätzliche Jugendbänke sollen den Bereich ergänzen.

Für die Umgestaltung des Spielplatzes, die zum Masterplan Kinderspielplätze gehört, rechnet die Stadt Düsseldorf mit Kosten von voraussichtlich 150.000 Euro. Als nächster bestätigter Meilenstein gilt die Fertigstellung im Herbst 2026; der Bolzplatz soll anschließend ab Anfang 2027 folgen.

Quelle: State Capital Duesseldorf Media Portal

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