Menschen versammeln sich auf einem historischen Marktplatz in einer deutschen Stadt bei Tageslicht.

Eltern in Osnabrück: Wie Schulen Kinder stark machen

Von der EuroSuc-Redaktion | Stand: 1. September 2026

Eltern und Erziehungsberechtigte können sich am Dienstag, 8. September, aus erster Hand über den Schutz von Kindern an Osnabrücker Grund- und Förderschulen informieren. Ab 19 Uhr stellen Fachkräfte im Haus der Jugend das städtische Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt vor. Individuelle Fragen sind ausdrücklich vorgesehen.

Grundlage dieses Beitrags ist eine Mitteilung der Stadt Osnabrück vom 31. August 2026. Darin wird kein konkreter Vorfall als Anlass genannt. Im Mittelpunkt steht die kontinuierliche Präventionsarbeit, die Kinder seit dem Schuljahr 2024/2025 in ihrer Selbstbestimmung stärken soll.

Der Informationsabend beginnt am 8. September um 19 Uhr

Veranstaltungsort ist der Große Saal im Haus der Jugend in Osnabrück. Eingeladen haben das Gleichstellungsbüro Osnabrück und der Fachdienst Bildung. Die Einladung richtet sich an alle Eltern und Erziehungsberechtigten, die das Programm, seine Methoden und die Unterstützungsmöglichkeiten für Familien kennenlernen möchten.

Die beteiligten Fachkräfte erläutern, wie Schülerinnen und Schüler über kreative Projekte altersgerecht für das Thema sensibilisiert werden. Außerdem geht es um Angebote für Lehrkräfte und weitere Schulmitarbeitende sowie um die Frage, wie Erwachsene Kinder im Alltag stärken können.

Eltern in Osnabrück: Wie Schulen Kinder stark machen

Für den direkten Austausch ist ebenfalls Zeit eingeplant. Die städtische Mitteilung enthält keine Angabe dazu, ob eine Anmeldung erforderlich ist. Organisatorische Rückfragen können deshalb vorab an den genannten Pressekontakt gerichtet werden.

Drei Bausteine verbinden Kinder, Schulen und Familien

Das Präventionsprogramm setzt nicht allein bei den Schülerinnen und Schülern an. Nach Angaben der Stadt verfolgt es drei miteinander verbundene Ziele: Kinder sollen informiert und gestärkt, Beschäftigte der Schulen sensibilisiert und geschult sowie praktische Hilfen und Materialien bereitgestellt werden.

Die Schule gilt dabei als zentraler Ort, weil dort nahezu alle Kinder erreicht werden können. Das Programm bezieht deshalb neben den Grundschulen und Förderschulen auch die Menschen ein, die Kinder während des Schulalltags begleiten.

Was unter der Stärkung der Selbstbestimmung konkret zu verstehen ist, soll beim Informationsabend anhand der eingesetzten Methoden und Angebote erläutert werden. Die Mitteilung nennt kreative Projekte als einen Ansatz, beschreibt deren einzelne Inhalte jedoch nicht näher. Eltern erhalten beim Termin die Möglichkeit, genau dazu Fragen an die Fachkräfte zu stellen.

Eltern in Osnabrück: Wie Schulen Kinder stark machen

Eltern können konkrete Fragen aus dem Familienalltag mitbringen

Der Abend ist darauf ausgerichtet, Eltern nicht nur über die schulischen Angebote zu informieren. Die Fachkräfte wollen auch erklären, wie Erziehungsberechtigte Kinder im Alltag unterstützen können, ihre Rechte wahrzunehmen und sich mitzuteilen.

Teilnehmende können den Austausch nutzen, um Unsicherheiten zu den Methoden des Programms anzusprechen oder nach geeigneten Formen der Begleitung zu fragen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter wirbt für eine breite Beteiligung: Der Schutz von Kindern und ein gewaltfreies Leben erforderten das Mitwirken der gesamten Gesellschaft.

Für die teilnehmenden Schulen entstehen keine Zusatzkosten

Die Stadt Osnabrück finanziert das Präventionsprojekt vollständig. Den beteiligten Schulen entstehen nach städtischen Angaben keine zusätzlichen Kosten. Zugleich ordnet die Stadt das Angebot als Beitrag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt ein.

Das Netzwerk entwickelt die seit dem Schuljahr 2024/2025 angebotenen Maßnahmen fortlaufend weiter. Eltern können ihre Erfahrungen und Fragen beim Informationsabend einbringen und damit auch Hinweise für die weitere Ausgestaltung schulischer Schutzkonzepte geben.

Der Informationsabend findet am Dienstag, 8. September, um 19 Uhr im Großen Saal des Hauses der Jugend in Osnabrück statt. Als Kontakt nennt die Stadt Silke Brickwedde unter 0541 323-2328 sowie brickwedde@osnabrueck.de.

Quelle: City of Osnabrueck Press Releases

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